Trägerwerkstoffe
Aluminium, Aluminiumlegierungen
Eigenschaften
– technisch funktionell
– Korrosionsschutz
– Schichtdicken zwischen 2 und 5 µm
(andere Schichtdicken auf Anfrage)

Verfahren
Das erste
Chromsäure-Verfahren wurde 1923 von Bengough und Stuart in England
entwickelt. Die Chromsäureanodisierung ist nicht nur auf Grund ihrer
Elektrolytzusammensetzung ein Spezial-Verfahren. Parameter wie z.B.
Stromdichte, Expositionszeit und Temperatur wirken sich stark auf die
zu bildende Oxidschicht aus. Eine genaue Einhaltung dieser
Betriebsparameter ist überhaupt die Voraussetzung für einen
Schichtaufbau. Gegenüber den konventionellen Eloxal-Verfahren hat das
Chromsäureverfahren hinsichtlich Härte, Verschleißfestigkeit und
Färbbarkeit wesentlich schlechtere Eigenschaften.
Das Verfahren
hat aber den Vorteil, dass Elektrolytreste, die auf der Schicht, in
Vertiefungen oder in engen Hohlräumen zurückbleiben können, zu keinen
Korrosionen führen. Besonders in der Luftfahrtindustrie findet dieses
Verfahren Anwendung.
Färben
Die
Schichten lassen sich nicht gut färben. Wegen ihrer Porigkeit werden
die Schichten nicht verdichtet. Die Eigenfärbung ist je nach
Zusammensetzung des Grundmetalls mehr oder weniger dunkelgrau.

