Chemische Verfahren

Für besondere Oberflächeneigenschaften und Werkstücke, bei denen galvanische Verfahren nicht angewandt werden können, nutzen wir in unserem Hause chemische Sonderverfahren zur Oberflächenveredelung von Metallteilen, wie Chemisch Vernickeln oder die Metallfärbung.


Grundmaterialmax. TeilegrößedekorativKorrosionsschutztechnisch/funktionell
ManganphosphatierenFE2900 x 400 x 1100 bedingt geeignet gut geeignet gut geeignet
PassivierenEBM2200 x 400 x 800 gut geeignet gut geeignet bedingt geeignet
BrünierenFE1100 x 400 x 400 gut geeignet bedingt geeignet bedingt geeignet
Chemisch VernickelnEBM, FE, AL1500 x 400 x 1000 bedingt geeignet gut geeignet gut geeignet
Alodine-VerfahrenAL2900 x 400 x 1000 bedingt geeignet gut geeignet bedingt geeignet
SurTec 650EBM2400 x 400 x 1000 gut geeignet gut geeignet bedingt geeignet
Chromatieren farbigAL, MG2900 x 400 x 1000 bedingt geeignet gut geeignet bedingt geeignet
Beiz-VerfahrenAL, MG, FE2900 x 400 x 1000 gut geeignet bedingt geeignet bedingt geeignet

EBM = Eisen- und Buntmetalle
FE = Eisen, Stahl
AL = Aluminium
MG = Magnesium

Manganphosphatieren

Trägerwerkstoffe:

Eisen- und Stahllegierungen


Eigenschaften:

  • eine Variante verschiedener Phosphatierungsverfahren
  • Verbesserung von Gleiteigenschaften
  • Haftgrund für Lacküberzüge, Öle, Fette usw.
  • bedingter Korrosionsschutz

Anwendung:

  • Maschinenbau
  • Getriebebau, Verbesserung des Einlaufverhaltens
  • Haftgrund und Schutz vor Unterrostung bei lackierten Teilen
  • Haftgrund für anwendungsspezifische Produkte
Ihre Ansprechpartner
 

Bernhard Staggat

 

Johannes Himmelseher

Passivieren

Trägerwerkstoffe:

Edelstähle (VA-Stähle)


Eigenschaften:

  • farblose Oxidschicht auf Edelstahl
  • Korrosionsschutz

Anwendung:

  • Gerätebau, Maschinenbau

Ihr Ansprechpartner:

Michael Lukac

Brünieren

Trägerwerkstoffe:

Eisenwerkstoffe


Eigenschaften:

  • bestädig gegen Schmierstoffe, jedoch nicht säurebeständig
  • Korrosionsschutz unter Beibehaltung der Maßhaltigkeit
  • kein sichtbildendes Verfahren - der Werkstoff wird oxidiert
  • Bearbeitungstemperatur: 145 Grad Celsius

Ihr Ansprechpartner:

Bernhard Staggat

Chemisch Vernickeln

Trägerwerkstoffe:

Eisen- und Stahllegierungen, Aluminium, Buntmetalle


Eigenschaften:

  • ausgezeichneter Korrosionsschutz
  • hohe Verschleißfestigkeit
  • große Härte (zusätzliche Steigerung der Härte durch Tempern möglich)
  • hervorragende mechanisch-technologische Eigenschaften
  • extreme Homogenität
  • porenarme Überzüge
  • gute chemische Beständigkeit
  • gute Lötbarkeit
  • unmagnetische Überzüge
  • lebensmittelecht (kein Blei/Cadmium)
  • gleichmäßige Schichtstärke

Anwendung:

Elektro-/Elektronikindustrie, Medizintechnik, Lebensmittel-, Erdöl- und Chemische Industrie, Luftfahrttechnik, Maschinenbau, Kunststoff-, Schiffbau-, Pharma- und Druckindustrie

Ihr Ansprechpartner:

Michael Lukac

Alodine-Verfahren

Trägerwerkstoffe:

Aluminium, Aluminiumlegierungen


Eigenschaften:

  • Korrosionsschutz
  • Haftgrund für nachfolgende Beschichtungen z.B. Lackierung, Pulverbeschichtung usw.
  • Verfahren für gelbe und farblose Schichten im Angebot

Anwendung:

Technisch, Architektur, Maschinenbau, Gerätebau, Luftfahrtindustrie usw.

Ihr Ansprechpartner:

Bernhard Staggat

SurTec 650

Trägerwerkstoffe:

Aluminium, Aluguss, Schmiedeteile


Eigenschaften:

  • ChromVI-freie Passivierung für Aluminium
  • exzellenter Korrosionsschutz, vergleichbar mit sechswertigen Passivierungen
  • sehr gut geeignet als Haftgrund für Lack, Pulverbeschichtung und Klebeteile
  • niedriger Oberflächenwiderstand

Anwendung:

  • in der Elektronikindustrie
  • in der Luftfahrtindustrie

Ihr Ansprechpartner:

Bernhard Staggat

Chromatieren farbig

Trägerwerkstoffe:

Aluminium, Aluminiumlegierungen


Eigenschaften:

  • Korrosionsschutz
  • Haftgrund für nachfolgende Beschichtungen z. B. Lackierung, Pulverbeschichtung usw.
  • Verfahren für gelbe und farblose Schichten im Angebot

Anwendung:

Technisch, Architektur, Maschinenbau, Gerätebau, Luftfahrtindustrie usw.

Ihr Ansprechpartner:

Bernhard Staggat

Beiz-Verfahren

Anwendung:

  • Vorbehandlung zur Entfernung störender Oxidationsprodukte
  • Mattbeizen zum Egalisieren von Oberflächenfehlern
  • Satinieren zur Erzielung feinkristalliner Matteffekte
Ihre Ansprechpartner
 

Bernhard Staggat

 

Johannes Himmelseher